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 Flussufer

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AutorNachricht
The Guardian
possessed by a demon
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BeitragThema: Flussufer   Sa Jul 06, 2013 5:48 am

Ein Fluss zieht sich durch den Wald und dient als Wasserquelle für viele wilde Tiere und auch als Lebensraum für Fische und andere Wasserlebewesen.
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BeitragThema: Re: Flussufer   Sa Jan 25, 2014 5:41 am

Einstiegspost

Ich setzte mich an den Rand des Flusses und genoss die Wildnis, die Pflanzen und Tierwelt um mich herum ohne die Kälte zu beachten die sich bereits breitmachte. Hier draußen vor der Stadt war es ruhig und meine Seele und mein ganzes Ich kamen zur Ruhe und konnten vom Stress der Stadt erholen.
Ab und an brauchte ich diese Ruhe und musste mich etwas zurückziehen um nicht verrückt zu werden an einem Ort voller Beton, Stahl und Steine der keinen Platz für Leben bot.
Daran musste sich eine Fee auch erst mal gewöhnen die eigentlich in einer Stadt so fehl am Platz war wie ein sprichwörtlicher Elefant in einem Porzellanladen.

Natürlich hätte ich mir auch wie meine Eltern ein Haus im Grünen suchen können und wäre vielleicht sogar glücklich geworden, doch ich war nicht wie meine Eltern, ich war ich und ich sehnte mich nach mehr! Einem Mehr das ich nicht erklären konnte, aber das mich ruhelos machte und ich musste zugeben das ich meine Wohnung und meinen Dachgarten liebte und mich dort auch zu Hause fühlte.
Die Anfangsschwierigkeiten hatten sich gelegt und so fühlte ich mich nach und nach wohler.
Was als Trotzreaktion auf meine Eltern anfing, find langsam an sich zu etwas zu entwickeln das ich nicht erwartet hätte...

Das Plätschern des Wassers war wie Musik in meinen Ohren und ich ertappte mich immer wieder dabei wie ich mit meinen Händen durch das noch immer grüne Gras fuhr das neben mir wuchs und bei meiner Berührung noch ein Stück weit grüner wurde als es bereits war. Bald würde der Winter komplett Einzug halten und vielleicht sogar Schnee fallen, aber die Pflanzen schienen ihren Platz noch nicht freigeben zu wollen und ich freute mich das ich die letzten Tage mit ihren verbringen konnte.
Hier war mein geheimer Platz, mein Rückzugsort wenn ich vor meinem Leben fliehen musste um nicht zu zerbrechen. Es war der schönste und wildeste Ort in ganz Bravewood, nicht ganz ungefährlich, das wusste jeder der die Stadtmauern hinter sich ließ, aber mit Sicherheit der von Menschen unberührteste Platz den ich kannte.
So viel Schönheit, so viel Leben und die Menschen und all die anderen Kreaturen nahmen sich nicht die Zeit diese Schönheit zu sehen und sie zu beschützen. Es machte mich traurig.

Noch einmal atmete ich tief den Geruch von frischem Grün und kühlem Wasser ein und bewahrte die Erinnerung daran in mir auf um sie später wieder abrufen zu können sollte ich sie brauchen.
Dann stand ich auf und klopfte mir den Sand und ein paar Grashalme von den Kleidern und zog die Jacke etwas enger um mich um die Kälte zu vertreiben die sich in meine Knochen schleichen wollten ehe ich mit einem letzten Blick zu den Rosenbüschen die hier im verborgenen wuchsen und einem Lächeln den Weg zurück in die Stadt und zu meiner Wohnung suchte.

TBC: Vor den Mauern
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Herja Galadhremmin
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Liebesstatus : Single

Gabe : Wandlung, dh. Herja kann Lebewesen ihren Willen aufzwingen. Ausserdem ist der Gewandelte nicht mehr in der Lage, sie anzulügen.


BeitragThema: Re: Flussufer   Mo Jan 27, 2014 11:20 am

FirstPost

25. Januar 2113

Es war kalt, richtig kalt an diesem Morgen, doch das störte mich nicht, als ich auf den kleinen Balkon meines Baumhauses hinaus trat und die ersten Sonnenstrahlen begrüßte. Ich hatte, erstaunlicher Weise, seit langem mal wieder richtig gut geschlafen und die Müdigkeit steckte mir noch in den Knochen. Gähnend und mich streckend genoß ich den Blick von meinem Baumhaus aus. Von hier oben aus konnte ich die Lichtung perfekt überblicken und nicht selten kam es vor, dass ich einige Tiere zu Gesicht bekam.
Heute allerdings war die Lichtung verlassen, kein Wunder, es lag ja auch Schnee und das bisschen Grün, das für Tiere interessant sein könnte, war darunter begraben. Es sah auch nicht wirklich nach Wärme aus, weshalb das wohl noch andauern würde, doch im Gegenteil zu manch anderen freute ich mich darauf. Winter erinnerte mich an Valhalla... ja,dort gab es auch sonnige, warme Tage, aber in dem Gebiet, in dem ich aufgewachsen war, war ewiger Winter.

Ich blieb noch etwas auf dem Balkon, bevor ich mich schließlich entschloss ein wenig zu trainieren. Nicht, dass ich im Schwertkampf eingerostet war, nein es gehörte einfach zu meinem morgendlichen Ritual seit ich auf der Erde war. Momentan übte ich den Schwerttanz, eine Form des Schwertkampfes, die ich auf meinen Reisen in Indien gelernt hatte. Dies wollte ich auch an diesem Morgen tun, weshalb ich in das kleine Ankleidezimmer gleich neben meinem Schlafzimmer ging, um mich dort passend dafür anzuziehen.
Die Wahl allerdings fiel schwer, denn obwohl ich nie eines meiner Kleidungsstücke gekauft hatte - gestohlen aber auch nicht - besaß ich wirklich viele. Für heute wählte ich ein dunkelbraunes Kleid aus verstärktem Leder, dass bis zu den Schenkeln geschlitzt war, um optimale Beinfreiheit zu haben. Es war ärmellos, weshalb ich dazu die passende Jacke raussuchte. Diese hatte lange Ärmel, die mit Schnüren aus Hanf zusammengehalten wurden, eine Kapuze und wurde vorne ebenfalls mit Hanfschnüren am Platz gehalten. Das Ganze rundeten dicke Lederstiefel ab, die mir bis zu den Knien reichten und auch wenn es nicht so aussah, aber frieren würde ich in diesem Outfit ganz sicherlich nicht.
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Nachdem ich mich fertig angezogen hatte, schnappte ich mir Heleg&Naugh und machte mich auf den Weg. Mein Ziel war die eine besondere Stelle am Fluss, dort trainierte ich am liebsten, denn dort konnte ich meine Schwerter auch mal durch die Luft schmeissen, ohne gleich Angst zu haben, etwas oder jemanden zu verletzen. Es dauerte nicht mal 5 Minuten, dann war ich dort angelangt, wo ich hinwollte. Heleg&Naugh aus ihren Scheiden ziehend stellte ich mich breitbeinig hin, winkelte den rechten Arm vor ihrem Körper an, sodass Naugh senkrecht vor mir war, den Linken hob ich über meinen Kopf und brachte Heleg so in Position, als würde ich das Schwert einem imaginären Feind direkt in den Kopf rammen wollen. Tief ein und ausatmend schloss ich die Augen, konzentrierte mich und begann mit meinen Übungen.
Die Leute bitte wegdenken^^:
 
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BeitragThema: Re: Flussufer   Sa Feb 08, 2014 10:00 am

CF: Vor den Mauern

Hastigen Schrittes lief ich wieder in den Wald hinein, wie immer wenn ich das tat war ich sehr vorsichtig und schaute mich oft um ob nicht jemand hier rumlief oder mich verfolgte.
Die Wälder um Bravewood waren gefährlich und man wusste nie wann man mal jemandem begegnete dem man lieber nicht über den Weg lief und deshalb war es ratsam das man etwas vorsichtiger war als sonst.

Der Platz an dem ich gesessen hatte war sehr verlassen und in der Mitte des Waldes, doch um da hinzukommen musste ich am Flussufer entlanglaufen bis zu einer kleinen Mündung und dem Wasserfall.

Das Wetter war frostig und ich zog meine Jacke wieder etwas enger an mich. Meine Jahreszeiten waren eher der Frühling und der Sommer, wenn die Blumen und Pflanzen vom Winterschlaf erwachten und nicht der Winter aber an und für sich war ich im Gegensatz zu anderen nicht ganz so empfindlich was die Temperaturen angingen. Meine Mutter würde jetzt wohl eher schlottern wenn sie wie ich nur mit Jeans, einem leichten Pulli, Mantel und Stiefel bei den Temperaturen unterwegs wäre die für diese Jahreszeit fast schon ein wenig unbrauchbar waren.

Ich lief noch einige Meter als ich plötzlich etwas hörte.
Schnell versteckte ich mich hinter einem immergrünen Busch die hier überall wuchsen und schaute wer da vor mir war um zu sehen ob ich flüchten musste oder nicht.
Es schien eine Frau zu sein. Sie trainierte mit ihren Schwertern und ich kam nicht umhin sie zu bewundern für ihre Eleganz die sie dabei zeigte.
Es schien fast als wäre sie eine Amazone, hübsch und groß und dazu noch das Geschick mit dem Schwert...
Ich beobachtete sie von meinem Platz aus und zog meinen weissen Mantel so eng um mich wie ich konnte um die Kälte freizuhalten während ich mich nicht bewegte.
Sie veränderte ihre Position und da ich von Natur aus neugierig war, musste ich die meine auch abändern um sie weiterhin beobachten zu können, wobei ich versehentlich auf einen Ast trat.
Mein Puls beschleunigte sich auf das doppelte und ich sah fast panisch zu der Frau in der Hoffnung das diese mich nicht bemerkt hatte, immerhin war ich unbewaffnet...nicht das mir das überhaupt etwas genutzt hätte, da ich mit Waffen sowieso nicht umgehen konnte.
Leise wartete ich ab und sah mich nochmals um, die Fluchtwege absuchend. Erst als ich mir sicher war das die Frau mich nicht bemerkt hatte führte ich meinen Weg fort und kam an die Stelle an der ich vorher gesessen hatte. Hörbar ausatment entdeckte ich meine Schlüssel im Gras, hob sie auf und lächelte kurz während ich sie wieder in die Tasche steckte und mich nun wirklich auf den Weg machte um zurück zu meiner Wohnung zu kommen, immerhin hatte ich noch ein Geschäft zu führen und musste mich noch etwas erholen...es war nicht immer leicht in der Stadt zu leben...

TBC: Vor den Mauern
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